Christkindlmarkt für den guten Zweck 2025

Besinnlichkeit und Hilfe für jene, die sie am dringendsten brauchen

Die Besinnlichkeit geht in der Vorweihnachtszeit oftmals verloren. Umso wichtiger ist es, bewusst Raum dafür zu schaffen. Der „Christkindlmarkt für den guten Zweck“ der Speckbacher Schützen Hall in Tirol und der Salinen Musik Hall schafft genau das – und widmet sich zugleich jenen, die es besonders schwer haben: den kleinen Patient:innen der Kinderkrebsstation in Innsbruck.

Am 13. Dezember lag über dem Bauernhof der Familie Bliem in Hall nicht nur der Duft von Weihnachten – in Form von Glühwein und Kiachln –, sondern das gesamte Ambiente lud dazu ein, den Alltagsstress für einen Moment zu vergessen. Die Firma Hackschnitzel Lechner spendierte sozusagen das Fundament, während das Christbaumteam Robert Lechner für seine Christbäume ein neues Zuhause suchte und drei Bäume für den guten Zweck verkaufte. Die Firma Deflorian trug mit ihren Blattln ebenso zum leiblichen Wohl bei wie die Firma Grogger mit ihren Getränken. Erstmals wurden in diesem Jahr zudem selbstgebastelte Produkte angeboten. Ein besonderer Dank gilt dabei „glanzverliebt“, die mehrere Stücke aus ihrem Sortiment zur Verfügung stellte.

Ein besonderes Highlight war erneut die musikalische Umrahmung der Veranstaltung. Unter der Federführung der Salinen Musik Hall begleiteten verschiedene Ensembles den Tag – darunter auch die Jugendmusik der Salinen Musik, der Speckbacher Chor sowie ein Damenchor aus Schönegg.

„Ich glaube, dass wir mit unserem Christkindlmarkt für den guten Zweck wieder unsere Ziele erreichen konnten – Weihnachtsstimmung zu schaffen und gleichzeitig für den guten Zweck zu sammeln“, freut sich der Hauptmann der Speckbacher Schützen, Christian Visinteiner. Der Reinerlös kommt traditionell der Kinderkrebsstation in Innsbruck zugute. Mit den Spenden werden Anschaffungen finanziert, die den kleinen Patient:innen den Aufenthalt zumindest etwas erleichtern – etwa Spielsachen oder Malutensilien.

Besonders gefreut hat sich auch Christoph Bliem, der gemeinsam mit seiner Familie nicht nur erneut den eigenen Bauernhof zur Verfügung stellte, sondern auch die musikalische Organisation übernahm: „Mit so wenig so viel geben zu können, ist für mich keine Ehrensache, sondern selbstverständlich. Umso mehr freut es mich, dass auch in diesem Jahr so viele unsere Sache unterstützt haben. Vergelt’s Gott.“